Zum Zeitpunkt des Erscheinens dieses Artikels (15.01.2010, 14:07) betrug die Amazon-Kundenbewertung 4.5 (von maximal 5.0) und der Preis bei Amazon lag bei EUR 499,00.
Artikelinformationen von amazon.de:
- Zielgruppe: Einsteigernotebook
- Besonderheiten: LED Backlight Display, WLAN-n Standard, ASUS Ice Cool Design, Super Hybrid Engine für bis zu 35% weniger Stromverbrauch, 1.3 Megapixel Web Videokamera
- Software (vorinstalliert): Windows 7 Home Premium 64bit
- Herstellergarantie: 24 Monate Abhol Service (Pick-Up & Return)
- Lieferumfang: Notebook, Akku, Netzteil mit Netzkabel
Amazon Benutzer-Review und/oder Testbericht:
Super Gesamtpaket
Da mein altes Notebook den Geist aufgegeben hatte und ich dringend ein neues brauchte, um meine Abschlussarbeit in der Bibliothek zu schreiben, habe ich mich neu umgeschaut. Meine Kriterien waren:
- Kompromiss aus Größe und Leistung
- unkompliziertes Arbeiten
- keine Spiele (ich musste feststellen, dass aber auch das problemlos möglich ist!)
- bezahlbar
Zunächst dachte ich an ein 12 Notebook. Da muss man aber schon ordentlich Abstriche in der Leistung machen und der Aufpreis auf größere Modelle war mir einfach zu gering, um das Potential zu verschenken. Ich habe mehrere Modelle verglichen und ausprobiert und mich dann schließlich für das Asus X5DAD entschieden. Warum?
Design und Verarbeitung:
Das Notebook kommt mit einer glänzenden, schwarzen Oberfläche daher. Im Schwarz sind kleine graue Farbelemente eingearbeitet, die den Gesamtlook eher an eine Carbon-Oberfläche erinnern lassen. Das ist wirklich chic und fühlt sich uch prima an. Wie bei allen glatten, dunklen Oberflächen neigt natürlich auch diese dazu, jeden Fingerabdruck deutlich sichtbar zu machen. aber, wer seine Technik liebt, der nimmt auch sicher gern einmal ein Mikrofaser-Tuch in die Hand und putzt die Oberfläche. Das gesamte Layout wirkt eher schlicht, aber dennoch nicht billig. Es sieht sogar sehr elegant aus, weil das gesamte Finish wie aus einem Guss wirkt.
Leistung und Geschwindigkeit:
Der Turion 64 X2 mit 2x2,2 GH und den 4 GB Arbeitsspeicher ist eine gute und auch schnelle Kombination, um zügig zu arbeiten. Der Prozessor hat mehr als genug Power, um gängige Anwendungen flüssig zum Laufen zu bringen. Und auch der großzügige Arbeitsspeicher reicht locker aus, um auch aufwendigere Programme rennen zu lassen.
Grafik:
Die verbaute ATI RADEON Mobility 4570 ist eine vollwertige Grafiklösung mit einem eigenen Speicher von 512 MB. Jeder, der Erfahrung hat mit Onboard-Grafikkarte weiß, dass dies einen wirklichen Sprung in der Leistung bedeutet. Das 15,6-Display ist ein OLED und löst mit 1366x768 auf. Das bedeutet in der Praxis ein glasklares Bild. Die Leuchtkraft des Bildschirms ist sehr großzügig, wie wohl bei allen aktuellen Modellen. Man ist geneigt, die Beleuchtung ein Stück runterzuregeln, da es wirklich grell ist. Dabei wird das Bild aber trotzdem sehr kontrastreich dargestellt, so dass es nie flau wirkt. Im Vergleich zu einem kalibrierten Monitor (ich fotografiere und betreibe Bildbearbeitung am Festrechner) ist die Farbwiedergabe natürlich nicht so exakt wie auf richtig guten Anzeigegeräten. Aber das hatte ich auch nicht anders erwartet.
Funktionen und Bedienung:
Auf Schnickschnack wird wohl in dieser Preisklasse bewusst verzichtet. Sondertasten gibt es keine, alles Zusätzliche ist über die Fn-Taste bedienbar, was aber nicht ansatzweise stört. Jedenfalls habe ich bisher keine Sondertaste vermisst. Die Tastatur ist sehr leichtgängig, hat aber trotzdem einen angenehmen Druckpunkt. Fehleingaben sind die absolute Ausnahme. Die Tasten sind ausreichend groß und normal angeordnet, so dass man alles intuitiv dort erreicht, wo man es auch erwarten würde. Dazu ist die Tastatur auch noch flüsterleise, da die Anschläge eher wie ein gedämpftes Klacken klingen. Auch dies ist ein Punkt, der ein Arbeiten in der Bibliothek damit sehr angenehm machen, da man seine Kommilitonen nicht stört. Was in dieser Preisklasse und für ein 15-Notebook eher ungewöhnlich ist, ist das vollständige Num-Pad. Das hat man sonst meist erst ab 17 mit an Board. Dadurch sind natürlich die Tasten rund um Cursor-Tasten (links, rechts, oben, unten) eher etwas eng beieinander liegend, aber auch hier ist eine Fehlbedienung die absolute Ausnahme. Auch das Touchpad lässt sich gut bedienen. Hier habe ich zunächst etwas gestaunt. Auf der Touch-Fläche sind in einem regelmäßigen Muster kleine Vertiefungen eingearbeitet. Das verhindert ein Rutschen mit den Fingern und gibt ein sehr präzises Feedback über die Bewegungen des Mauszeigers.
Sämtliche Anschlüsse des Notebooks sind an den beiden Seiten abgebracht. Da wären zum einen das Slimtype-Laufwerk, 4xUSB, die RJ-45 LAN Buchse, der Netzteilanschluss, die Soundanschlüsse und der Ausgang für einen externes Ausgbegerät (Monitor, Beamer). Dieses ist leider nur D-Sub und damit nicht ganz auf der Höhe der Zeit, aber mich stört das nicht. An der Front ist ein Kartenleser verbaut, der Memory-Sticks und SD-Karten lesen kann. Selbstverständlich ist dr Slot mit einer Attrappe ausgefüllt, damit kein Staub hineingelangt. An der Rückseite befindet sich der Lüfter (sinnvolle Position!) und zwei Kensington-Lock-Buchsen, um das Gerät vor Diebstahl zu schützen. Auch eine ins Gehäuse eingebaute Webcam mit 1,3 Megapixeln ist mit an Bord. Ich konnte das bereits über Skype testen und bin wirklich sehr zufrieden, auch mit dem eingebauten Mikro. Das funktioneirt alles zuverlässig.
Betriebssystem und Software:
Als vorinstalliertes Standard-Betriebssystem ist Windows 7 64 Bit installiert. auch das ist in dieser Preisklasse eher ungewöhnlich, aber sehr sinnvoll. Denn dadurch können die vollen 4 GB Arbeitsspeicher auch genutzt werden (32 Bit-Versionen) können maximal 3,25 GB verwalten). Für eventuelle Treiberprobleme mit älteren Geräten liegt aber noch eine 32-Bit-Version von Windows 7 bei, die man bei Bedarf auch installieren kann. Auf den eiliegenden CDs sind die Betriebssystem (Wiederherstellung aus Recovery-Partition), die Brennsoftware und die Asus-eigenen Programme, die bereits vorinstalliert sind. Dabei bringt Asus wirklich eine große Palette an eigenen Programmen mit. Einige sind sinnvoll, andere brauche ich nicht. Das Windows 7 läuft von vornherein schnell, auch mit dieser Ballast. Ich habe es aber bevorzugt, erst einmal großzügig die meisten dieser Anwendungen wieder zu deinstallieren. Die Funktionen des Windows 7 sind ja sicher bekannt. Neben der schönen und übersichtlichen Oberfläche sind natürlich auch die Gadgets in der Sidebar sinnvol. Hier gibt es bei Miscrosoft noch viele andere zum nachträglichen Installieren. ebenfalls an Board ist eine 60-Tage Probeversion des Office 2007. Die Registrierung konnte ich nicht durchführen, da man den Key nicht beziehen kann. Das hängt sicher mit der in den Startlöchern stehenden Office 2010 Version zusammen. also habe ich mir kurzerhand die bis etwa Juni laufende Beta davon installiert.
Sound und Lautstärke:
Der Sound ist erstaunlich klar und klirrt nicht in den Höhen. Das ist durchaus geeignet, um mal einen Film zu schauen. Allzu basslastig ist der Sound natürlich trotzdem nicht. Zur Lautstärke des Lüfters kann man nur sagen, wow! Der Lüfter dreht im Windowsbetrieb auch bei mehreren Anwendungen nie wirklich auf. Ich habe bisher nur zwei Stufen wahrgenommen, kaum hörbar und sehr leise. Auch dieser Punkt ist für ein Arbeiten in der Bibo natürlich wichtig, da man niemanden stören möchte. Einziges Manko: Beim Einschalten dreht der Lüfter für etwa 10 Sekunden voll auf, was ein wenig stört. Aber man kann den Rechner ja auch im Ruhezustand lassen, und dann wieder wecken. Dabei bleibt nämlich alles leise.
Fazit:
Ich bin mit dem Gerät überaus zufrieden. Die Leistung zu diesem Preis ist absolut überzeugend. Wer sich ein wenig auskennt und intensiver verschiedene Modelle dieser Preisklasse vergleicht, wird zu dem Schluss kommen, dass es z.Z. keine bessere, höchstens gleichwertige Ausstattung zu diesem Preis gibt.
Ganz klare Kaufempfehlung! Wer ein Notebook dieser Preisklasse gerade dringend sucht: ZUGREIFEN!!!
