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Fujifilm Finepix HS10 Digitalkamera (10 Megapixel, 30-fach opt.Zoom, 7,6 cm Display, Bildstabilisator) schwarz

Fujifilm Finepix HS10 Digitalkamera (10 Megapixel, 30-fach opt.Zoom, 7,6 cm Display, Bildstabilisator) schwarz Fujifilm Finepix HS10 Digitalkamera (10 Megapixel, 30-fach opt.Zoom, 7,6 cm Display, Bildstabilisator) schwarz
Listenpreis: EUR 429,00
Preis: EUR 372,29
Preisvorteil: EUR 56,71 (13%)
Durchschnittliche Bewertung:

 

Beschreibung

FinePix HS10 - Digitalkamera - Prosumer

Features

  • 30x optiscehs FUJINON Zoomobjektiv (24mm Weitwinkel bis 720mm Tele entspr. KB)
  • 10,3 Millionen BSI CMOS Sensor für anspruchsvollste Bildqualität
  • High Speed Serienaufnahme: 10 Bilder/Sek. in voller Auflösung in einer Serie von bis zu 7 Aufnahmen / Super High Speed Video mit bis zu 1000 Bilder/ Sek.
  • 7,6cm (3") großer Klapp-Monitor
  • Lieferumfang: FINEPIX HS10, 4x AA Alkalibatterien, Schultergurt, Objektivschutzdeckel, USB-Kabel, AV-Kabel, CD-Rom, Kurzanleitung

Amazon-Kundenmeinungen/Testberichte

HS10 verspricht sehr viel, hält es aber nicht

von Klaus Baum
Habe mir diese Kamera im Juli 2010 gekauft. Die Firmware 1.02 war schon drauf. Irgendwie hatte ich mir mehr versprochen. Ich wollte eine schnelle kompakte Kamera. Und, es sollte keine DSLR sein, da ich nicht einen Haufen Objektive mitschleppen mag.
Leider ist die HS10 eine herbe Enttäuschung. Auf meiner Reise nach Grönland habe ich ca. 2000 Bilder geschossen. Von den Bilder kann man erst einmal die Hälfte einfach löschen. Sie sind alle mit "Auto" oder "SRAuto" aufgenommen worden. Man könnte meinen in Grönland und Island war nur Nebel und keine Sonne. Weit gefehlt, die Kamera hat nur die Helligkeit gnadenlos runter geregelt. Viele Bereiche der Bilder sind unscharf, kontrastarm und vermatscht. Vor dieser Kamera hatte ich eine Nikon Coolpix 8700. Leider sind deren Bilder um Längen besser. Sicherlich kann man Äpfel und Birnen nicht mit einander vergleichen, jedoch habe ich den Eindruck, das die Entwicklungen in die falschen Richtungen gehen. Was nützen mir top Daten, wenn man sie nicht anwenden kann.
Nun hab ich die Kamera erst einmal zu Fuji geschickt, damit dann dort nachgebessert werden kann. Vielleicht habe ich einfach nur ein schlechtes Modell erwischt.


zwiespältiger Eindruck

von Llewellyn709
Selten ist mir eine Bewertung so schwer gefallen wie diese hier.

Zunächst mal das Positive:

+++++ Die HS10 hat mit weitem Abstand die beste Haptik ("Anfühlempfinden") aller Nicht-Spiegelreflex-Kameras, die ich je in Händen hatte - und gerade im Bridge-Bereich habe ich in den letzten Jahren ziemlich viele ausprobiert. Die Fuji wirkt solide, wertig, schwer und erstklassig verarbeitet. Wer sie nicht kennt, wird vom Aussehen gar eine DSLR vermuten. Was sie zwar nicht ist, aber von der Anordnung der Bedienelemte und der Anzahl der Knöpfe her durchaus sein könnte. Keine Sorge, das klingt komplizierter als es ist, dank einem gut durchdachten Bedienkonzept (und natürlich der anfangs hilfreichen Vollautomatik) kommen auch Einsteiger mit ihr klar.

++++ Rauschverhalten: Überraschend gut für den winzigen 1/2,3" CMOS Sensor. Im Schnitt kann man bei der ISO-Einstellung ein bis zwei Stufen höher gehen als bei der Konkurrenz und bekommt noch einigermassen brauchbare Bilder. Zum Glück macht Fuji hier den sinnlosen Megapixel-Wahn nicht mit und bleibt mit 10 MP halbwegs auf dem Teppich. Noch weniger wäre zwar besser gewesen, aber wohl zu schwierig zu vermarkten, denn leider hat sich diese Erkenntnis in der Bevölkerung noch nicht durchgesetzt. Der optimale Kompromiß für Kompakt- und Bridgekameras würde bei ca. 6 MP liegen, mehr bringt keine echte Steigerung der Auflösung mehr, nur stärkeres Bildrauschen und aufgeblähte Dateien. Aber natürlich größere MP-Zahlen, mit denen man werbewirksam winken kann.

+++++ Makro: Hervorragend. Es gibt in dieser Kameraklasse nichts Besseres.

+++++ Bildstabilisator. Hervorragend. Wer hätte gedacht, daß mit 720mm (KB) sogar bei mittelmäßigen Lichtverhältnissen noch verwacklungsfreie Aufnahmen aus der Hand möglich sind? Für die Dämmerung langts zwar nicht mehr, aber das hat wohl auch niemand ernsthaft erwartet.

++ Bildqualität: Ich beziehe mich hier zunächst mal NUR auf die Brennweiten jenseits der berüchtigten 50mm (siehe zahlreiche andere Rezensionen) und da bewegt sich die Qualität zwischen gut und mittelmäßig. Im direkten Vergleich mit meiner Panasonic FZ-28 schneidet sie schlechter ab, aber man muß fairerweise zugeben, daß ein 30x Zoom schwieriger zu bauen ist als ein 18x. Kurz gesagt: Je mehr Zoom, desto mehr Kompromiß bei der Bildqualität. Wunder sollte man also nicht erwarten, aber gemessen daran bringt die HS10 eine passable Leistung. Tip: Wer bei Teleaufnahmen die Schärfe bemängelt, sollte nicht voll aufgeblendet fotografieren. Einfach auf Zeitautomatik stellen und um 1-2 Stufen abblenden.

+++ Serienbildfunktion: Gut. Nach der Nikon P100 nun auch die HS10 mit Serienbild. 3, 5 oder 10 Bilder pro Sekunde - allerdings leider nur 7 Stück maximal. Dann ist erstmal eine längere Pause angesagt wegen Abspeichern. Fand ich anfangs ziemlich toll. Inzwischen nicht mehr ganz so sehr, denn der Fortschritt macht nicht halt: Gerade ist die Panasonic FZ-100 erschienen, welche der HS10 bezüglich Serienbild zeigt, wo der Hammer hängt. Unterm Strich dennoch ein EXTREM nützliches Feature, man denke nur mal tobende Kinder, Sportaufnahmen, scheue Tiere. Oder auch einfach nur Portraits - je mehr Bilder man hat, umso größer ist die Chance, daß das Objekt grade mal nicht die Augen zu hat oder dämlich guckt. :)

+ Full HD Video: Vorhanden, ist aber heutzutage nix Besonderes mehr, auch die Konkurrenz bietet es längst. Qualität OK, habe ich nur oberflächlich getestet.

+++ Klappbares Display, gut. Nach oben 90° und unten 45°, zur Seite nicht.

Wo viel Licht, da auch Schatten:

---- Manueller Zoom. Das war eigentlich einer der Kaufgründe für mich. Leider hapert es an der Umsetzung: Wer hier Spiegelreflex-Feeling erhofft, wird schnell ernüchtert. Als Konstruktions-Kompromiß (wegen des langen Objektivs) mußte der Aufklapp-Blitz sehr weit nach vorn gebaut werden. Das hat zur Folge, daß der Zoom-Ring kaum streßfrei bedient werden kann. Entweder man verrenkt sich und dreht ihn von unten oder man faßt ihn nur ganz vorne an, an dem schmalen, über den Blitz herausstehenden Teil. Beides unbequem. Dazu kommt noch, daß er sich längst nicht so flüssig und exakt dreht, wie man das von Wechselobjektiv-Zooms gewohnt wäre. Sollte jemand gar auf die Idee kommen, während Videoaufnahmen zoomen zu wollen: Vergessen Sie es. Theoretisch ist das zwar möglich, aber praktisch nicht - jedenfalls nicht ohne Ruckeln und Zuckeln. Wirklich schade, Fuji: Der Zoom war gut gemeint, aber überzeugt nicht. Daß ich die nervige elektronische Zoom-Wippe jemals vermissen werde, hätte ich wirklich nicht gedacht.

-- Der elektronische Sucher: Zwar nicht schlechter als die (mir bekannte) Konkurrenz, aber dennoch bescheiden. Kann mir bitte jemand verraten, wieso die rückseitigen Displays immer hochwertiger werden (die 1.000.000 Pixel-Grenze wurde bereits überschritten), aber die elektonischen Sucher ein dauerhaftes Stiefkind-Dasein führen und sich anscheinend kein Hersteller die Mühe macht, diese ernsthaft zu verbessern? Die Technik existiert, sie müßte nur eingebaut werden. Das normale Display der HS10 ist zwar technisch gesehen auch nur Mittelmaß (230.000 Pixel), aber im Gegensatz zum Sucher finde ich es ziemlich gut.

-- Geschwindigkeit: Relativ lahm. Autofokus lässt sich Zeit, Auslöseverzögerung ziemlich lang. Allerdings steht die HS10 da nicht allein, das Problem haben viele Kompakte und Bridges. Zuverlässigkeit des AF mittelmäßig. Bei Sonne OK, bei schlechtem Licht etwas unter Durchschnitt.

----- Bildqualität, die Zweite: Der leidige "Grüne Matsch". Details werde ich mir sparen, darüber wurde bereits ausführlichst geschrieben. Nur soviel: Auch bei meiner Fuji läßt die Qualität im WW-Bereich deutlich zu wünschen übrig. Zwar ist die Verzeichnung des Objektivs für ein Superzoom erstaunlich gering, aber das tröstet nicht über das Schärfe- bzw. Auflösungsproblem weg: Je grüner, desto Matsch. Aber auch ohne Grün ist hier die Bildqualität unterdurchschnittlich. Wäre ich Weitwinkel-Fan, dann wäre allein dies bereits ein absolutes K.O.-Kriterium für die Kamera. Bin ich aber nicht, daher erzeugt diese Tatsache "nur" ein äußerst unwilliges Grummeln. Dennoch: Bei aller Kompromißbereitschaft für ein Superzoom: Will man wirklich 400¬ für eine Kamera ausgeben, bei der man kaum mit Weitwinkel fotografieren kann (besonders keine Wiesen oder Bäume), ohne Augenkrebs zu bekommen?

DAS ist die Frage, die jeder für sich selbst entscheiden muß.
Supertele- und Makrofans haben damit wahrscheinlich kein großes Problem und finden in der HS10 tatsächlich ihre ganz persönliche 'eierlegende Wollmilchsau'.

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Anmerkung am Rande (nur für Spiegelreflex-Interessierte):
Bei mir führten die o.g. Nachteile (aber gleichzeitig auch die tolle Haptik der HS10) dazu, daß ich mir einige DSLR näher ansah. Was darin gipfelte, daß ich mich schließlich ganz vom Bridge-Segment abgewandt und mir inzwischen eine Nikon D5000 gekauft habe. Was ich vorher nicht wußte: Sogar im DSLR-Segment existieren inzwischen "richtige" Superzooms als Wechselobjektive, immerhin bis zu ca. 15fach (entspricht ca. 28-400mm KB). Also keine riesige Tasche mit nerviger Obektiv-Mitschlepperei und -Wechselei mehr. Natürlich gibt es ebenso wie im Bridge-Bereich auch hier eine lebhafte Diskussion über Sinn und Unsinn solcher Objektive. Da muss sich dann wohl jeder selbst ein Bild machen, im wahrsten Sinne des Wortes.


Wie gerne hätte ich sie behalten :-(

von mille
Wenn die Bildqualität öfter gestimmt hätte, denn Spass beim fotografieren macht sie unheimlich.
Ich bin kein Profifotograf. Die meisten meiner Bilder sehen keine Vergrößerung über A3. Bridge-Kameras sind genau das Richtige für mich. Weitwinkel und Tele in einem, und man muss nicht viel mitschleppen.
Ich kann Einiges was hier schon geschrieben wurde auch nur bestätigen. Ich habe sie nun eine Woche probiert.
Ausgeliefert wurde sie mit der 1.02 Firmware. Auch hatte ich einen leichten Skylight Filter teilweise mit
in Verwendung. Grob zu sagen ist folgendes. Rauscharm ist sie. Viele Bilder, die am Abend, oder in Räumen ohne
Blitz gemacht wurden, waren gut. Die Stimmung wird so natürlich besser festgehalten. Also hier leistet die Software der Kamera wirklich einen guten Dienst. Die Farben haben mich im Vergleich zu meiner Panasonic FZ28 nicht so überzeugt. Der Weitwinkel auf max. (24)funktioniert bei nahen Objekten (zB. ein Schiff vor dem man steht) gut, aber in der Ferne, wofür er wohl meist gebraucht wird, da sieht es teilweise unscharf aus. Aber hier geht man ja auch einen Kompromiss ein bei so einem Objektiv. Generell wird es aber ab ca. 30mm besser. Manche Funktionen der Kam sind schon beeindruckend, nur leider weniger zu gebrauchen. Zum Beispiel die Panorama-Funktion. Sie setzt die Bilder sehr unscharf zusammen. Mir ist es nicht gelungen, hier ein scharfes Panorama zu bekommen. Die alte Art sie auf dem Rechner zusammen zu setzen ist hier vor zu ziehen. Auch bei hohem Kontrast und grünen Farben hat sie ein Problem mit der Schärfe. Grüne wirkt oft verwaschen. Die Videos, die ich gemacht habe sind super geworden. Das hier der Handzoom ehr ein Nachteil ist....ok...aber es ist ja auch eigentlich ein Fotoaparat :-) .
Was bleibt noch zu sagen:
Die 3 Sterne habe ich gegeben, da meiner Meinung nach das Wichtigste die Qualität des Bildes ist. Und die ist hier oft nicht so doll. Die Automatiken, die ein Knipser wie ich meist verwendet, funktionieren zwar ordntlich, aber
viele Bilder die ich mit der HS10 gemacht habe (rund 300), waren an irgendeiner Stelle nicht befriedigend. 200 Davon sind mit dem Skylight Filter gemacht, wobei hier leicht Farbverbesserungen im direkten Vergleich zu sehen waren. Mal ist die Schärfe super, dafür die Farbe nicht. Oder die Farbe passt und das Bild wird irgendwo verwaschen. Es ist komisch, manchmal hatte ich den Eindruck, als wenn ein Bild, welches man gleich zweimal hintereinander macht, eins gut, das zweite irgendwie schlechter wird. Sollte ja eigentlich nicht sein, war aber so. Bei optimalen Bedingungen sieht es aber ganz gut aus. Beim direkten Fotovergleich mit meiner FZ28, finde ich, dass hier die Panasonic bessere Bilder macht. Allerdings auch nur bis max iso200. Was nützen mir die schönen Funktionen und der super Bereich von 24-720, wenn ein Grossteil der Bilder nichts werden. Ich gehöre auch zu denen, die oft etwas schönreden wollen, aber hier kann ich mich den gemischten Meinung leider nur anschließen. Natürlich kann man mit guter Software einiges Korrigieren, aber dafür kaufe ich keine Kamera, um jedes Bild danach zu richten. Ob hier Fuji über die Firmware noch etwas richten kann, wird sich zeigen. Zumal der Chip in der Kamera ja auch in anderen Modellen verbaut ist, wo er bedeutend bessere Ergebnisse erzielt. Aber darauf zu warten ist mir zu riskant und dann doch zu teuer. Hier werde ich mal die Foren beobachten, ob es Verbesserungen gibt, schauen wir mal. Denn wie gesagt, Spass hat sie mir schon sehr gemacht...


HS10 - wo viel Licht, da viel Schatten... (vs. Canon SX10)

von Geissenpeter
Habe die HS10 seit Mitte Mai in Betrieb und zirka 3.000 Bilder und 200 Filme geschossen. Nun aber wieder verkauft und meine alte Canon SX10 ausgepackt.
Die HS10 hat natürlich mit dem extremen Zoom gelockt - ja wen auch nicht. 24-720. Im SLR-Bereich klarer Fall von "denkste". Wobei die Technik stammt eindeutig von den Camcordern. Und die sind mittlerweile bei 52x-optischem Zoom. Klar wohin die Reise geht.
Zuerst musste ich aber DRINGEND die neue Firmware raufladen, da mit den vollen 2700er-Akkus nach 2 Fotos die Meldung kam "Batterien wechseln". War schon ein Mega-Bug.
Dann noch 2850er Akkus rein - und ja - leider nur die halbe Laufzeit, wie die Canon SX10 - trotz Zoomring. Enttäuschend. Liegt wohl am grossen Display. Der Canon-Display ist zwar kleiner, dafür MATT und viel besser sichtbar. Drehbar ist nur bei Canon und Panasonic.
Der Manuelle Fokus ist zwar "SLR-Like" aber aus meiner Sicht ein Nachteil. Es müssen damit immer beide Hände an der Digicam sein. bei der Canon eben nicht.
Makro: Canon geht auf "Null-cm", die HS10 auf "1-cm". In der Praxis ist der 1-cm-Abstand aber eher Wunschdenken. 3-5 würd ich meinen ist die Realität. Bei der Canon eben wirklich NULL. Maximalzoom: bei voll ausgefahrenen 720 ist keine Schärfe da. Ärger. Dann hab ich den Trick gefunden: MAKRO (nicht Supermakro) einschalten. Dann gehts sogar scharf. Auch hier: die Canon bekommt mit der 560er-Optik den gleichen Abbildungsmassstab wie die HS10 her - aber viel schneller.
Panorama: da ich viele Panoramas aufnehme, war mir diese Funktion sehr wichtig. Trotz viel Erfahrung gelang es mir nicht, auch nur EIN einziges Panorama brauchbar zu fotografieren. Absoluter Schrott. Eindeutig pro Canon. Menüführung: so lala. Auf keinen Fall besser als die Canon. Videofunktion start nur sehr langsam. Sehr ärgerlich, dass die Video-Einstellungen im "Setup" geändert werden müssen. Also schnell mal auf Zeitlupe und zurück geht nicht. Eigentlich ein k.o. für diese Funktion. Am Anfang filmte ich daher oft im falschen Modus. Blitz: der Auslöser ist sehr schlecht. Bei ISO "Auto-400" muss schon fast nacht sein, damit der Blitz auslöst. So schnell den Blitz erzwingen geht praktisch nicht - damit auch "Schrottklasse". Gehäuse/Mechanik: die Haptik, Verarbeitung sind einige besser als bei der Canon. Das ist für mich auch der grösste Schwachpunkt bei der Canon. Hat mich schon 3 Canons gekostet. Bildqualität: Es gibt Bilder, die sind absolut perfekt. Ähnliches hab ich bei den Nikon und Olympus Superzoom festgestellt. Dies sind aber ca. 5% der Bilder, in der Regel bei Sonnenschein und mittlerem Zoombereich. Eine Vergleichsserie in der Praxis in der selben Landschaft und zur selben Zeit zeigte, dass die HS10 bei jedem 2. Bild schlechtere Ergebnisse lieferte als die Canon.
Das Rauschen hält sich in Grenzen. Allerdings muss schon auf "scharf/knackig" eingestellt werden, was dann die Vignettierung so an die Grenze des erträglichen bringt. Das Standard-JPG ist klar schlechter als jenes der Canon. Somit war dann alles klar: lieber ein Ende mit Schrecken. Ciao Fuji HS10. Vielleicht wirds ja mit der Panasonic FZ100 was...?


Nur für Makro zu gebrauchen

von R. Buenger
Da ich nun diverse Test/Aufnahmen dieser Kamera beurteilen konnte kann ich sagen das man lieber ein anderes Model wählen sollte. Diese Kamera taugt definitiv nur für Normal-Makro. Sobald man versucht den angebotenen Zoombereich jenseits 10x zu verwenden gibt es deutlich sichtbare Verzerrungen die jenseits 15x Zoom sogar oft zum Löschen des Bildes führen da man sowas nicht mehr verwenden kann.

Auffällig ist auch ein deutlicher Grün-Blau Stich. Beim Fotographieren einer Tafel mit s/w Muster ist im weißen Bereich der GB Wert im Mittel 15-20% erhöht was auch ohne digitale Kontrolle schon als Grün/Türkis Färbung zu Erkennen ist. Hinzu kommt in höheren Zoombereichen (>10x) das die Ecken nochmals mehr in den türkisen Bereich verschoben werden was bei einer Aufnahme mit 30x Zoom schon eindeutig zu erkennen ist und die eigentliche Aufnahme praktisch unbrauchbar macht.

Im Makrobereich sind die Aufnahmen sehr gut aber wer den Zoombereich über 10x nutzen möchte sollte lieber ein anderes Modell wählen da die Aufnahmen ab ca 40mm Brennweite (gemäß Aperture) nicht mehr einwandfrei sind.

Auffällig ist auch der Weichzeichner-Effekt bei höheren Zoomstufen der einen fast vermuten läßt das die Kamera optisch nur 15x kann und automatisch ein digitaler Zoom im Spiel ist was laut technischen Daten aber nicht stimmt. Aber zumindest von der Bildqualität könnte man dies fast vermuten da alle Bilder in höheren Zoomstufen leicht verschwommen (weichgezeichnet) aussehen. Möglicherweise versagt hier aber auch der optische Stabilisator und sorgt für den weichgezeichnet Effekt.

Wer hier 5 Sterne gegeben hat ist meiner Meinung nach entweder gekauft oder hat die Kamera nicht in allen Lagen ausprobiert oder nicht die Möglichkeiten die Bilder hinterher auszuwerten...

Edit: Das ganze übrigens schon mit der Firmware 1.02